Apfelkuchen mit Streuseln und ohne raffinierten Zucker

Apfelkuchen mit Streuseln gehört für mich einfach zum Herbst. Saftige Äpfel,
eine feine Zimtnote und knusprige Streusel machen ihn zu einem echten Klassiker.
Dieser vegane Apfelkuchen wird mit Hafermehl, gemahlenen Mandeln und Apfelmark zubereitet. Die fruchtige Apfelfüllung und die knusprigen Streusel machen ihn wunderbar aromatisch. Statt raffiniertem Zucker verwende ich Erythrit, sodass der Kuchen ohne zugesetzten Haushaltszucker auskommt. Hafer, Mandeln und Äpfel liefern außerdem wertvolle Ballaststoffe.
Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus und lässt sich ganz einfach zu Hause zubereiten. Ob zum Nachmittagskaffee, als Dessert oder für einen gemütlichen Herbsttag: Dieser Apfelkuchen mit Streuseln passt zu vielen Gelegenheiten und kreiert einen wunderbaren Genussmoment.
Das Besondere: Du brauchst weder Butter noch Eier oder raffinierten Zucker, um einen köstlichen Apfelkuchen zu backen. Genau deshalb liebe ich diesen Kuchen.

Was diesen veganen Apfelkuchen mit Streuseln besonders macht
Ich mag Rezepte, die mit einfachen Zutaten auskommen und trotzdem richtig gut schmecken. Genau das macht diesen Apfelkuchen für mich so besonders.
Hafermehl statt Weißmehl
Hafermehl bringt Ballaststoffe mit und gibt dem Teig eine angenehme Konsistenz. Du musst es übrigens nicht fertig kaufen. Du kannst einfach Haferflocken im Mixer fein mahlen und direkt verwenden.
Apfelmark für eine saftige Konsistenz
Apfelmark verbindet die Zutaten miteinander und macht den Teig angenehm saftig. Es enthält von Natur aus Zucker, kommt in diesem Rezept aber ohne zugesetzten Zucker aus.
Gemahlene Mandeln für ein feines Aroma
Die Mandeln ergänzen das Hafermehl mit ihrem milden, nussigen Geschmack. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe und Fett, das zur zarten Konsistenz des Teigs beiträgt.
Äpfel und Zimt für den klassischen Geschmack
Die frischen Äpfel machen die Füllung fruchtig und saftig. Zimt rundet das Aroma ab und sorgt dafür, dass der Kuchen wunderbar nach Herbst schmeckt. So entsteht ein veganer Apfelkuchen, der fruchtig, aromatisch und angenehm saftig ist. Die Streusel sorgen für den knusprigen Kontrast.
Warum ich beim Backen gerne Hafermehl verwende
Wenn es um gesunde Ernährung geht, steht häufig die Frage im Mittelpunkt, wie wir weniger Zucker essen können. Dabei lohnt es sich auch, darauf zu achten, welche Zutaten wir verwenden und welche Nährstoffe sie mitbringen.
Ballaststoffe sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie unterstützen eine normale Verdauung und dienen den Darmbakterien als Nahrung. Trotzdem nehmen viele Menschen weniger Ballaststoffe auf, als empfohlen wird.
Beim Backen kannst du bereits mit der Wahl des Mehls etwas verändern. Hafer enthält Ballaststoffe, darunter das lösliche Beta-Glucan. Auch gemahlene Mandeln und Äpfel tragen zum Ballaststoffgehalt dieses Rezepts bei.
Natürlich macht ein einzelner Kuchen noch keine ballaststoffreiche Ernährung aus. Entscheidend ist, wie abwechslungsreich wir uns insgesamt ernähren. Ich finde es aber schön, wenn sich auch beim Backen Zutaten verwenden lassen, die neben dem Geschmack weitere Nährstoffe liefern.
Genau deshalb passt dieser Apfelkuchen so gut zu meinen liebsten gesunden Backrezepten: Er verbindet vertrauten Kuchengeschmack mit Zutaten, die ich gerne in meiner Küche verwende.
Welches Apfelmark eignet sich am besten?
Für dieses Rezept verwende ich am liebsten Apfelmark aus 100 Prozent Äpfeln.
Apfelmark und Apfelmus unterscheiden sich vor allem dadurch, dass Apfelmus häufig zusätzlich gesüßt wird. Apfelmark kommt normalerweise ohne zugesetzten Zucker aus. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste lohnt sich trotzdem.
Das Apfelmark sorgt dafür, dass der Teig saftig bleibt und die Zutaten gut zusammenhalten. Da die Konsistenz je nach Produkt etwas unterschiedlich sein kann, solltest du die Menge bei Bedarf leicht anpassen. Beginne mit 180 Gramm und gib nur so viel zusätzliches Apfelmark dazu, bis sich der Teig gut formen lässt.
Welche Äpfel eignen sich für den Apfelkuchen?
Für die Füllung eignen sich aromatische Äpfel, die beim Backen weich werden, aber nicht vollständig zerfallen. Säuerliche Sorten wie Boskoop bringen einen schönen Kontrast zur Süße des Teigs. Auch Elstar oder Braeburn passen hervorragend. Schneide die Äpfel in kleine Würfel, damit sie gleichmäßig garen und sich gut mit dem Apfelmark verbinden. Wenn du es besonders zimtig magst, kannst du die Zimtmenge nach deinem Geschmack anpassen.
So gelingen Boden und Streusel
Damit der Apfelkuchen eine gute Konsistenz bekommt, backe ich den Boden zunächst kurz vor. So kann er bereits etwas fest werden, bevor die feuchte Apfelfüllung daraufkommt. Für die Streusel nimmst du einen Teil des Teigs ab und verknetest ihn mit etwas zusätzlichem Hafermehl. Reibe die Mischung anschließend zwischen den Fingern, bis grobe Streusel entstehen. Wenn du besonders knusprige Streusel möchtest, kannst du etwas Kokosöl ergänzen. Da der Teig bereits gemahlene Mandeln enthält, bringen diese auch ohne zusätzliches Fett eine gewisse Zartheit mit.

Apfelkuchen mit Streuseln
Zutaten
Methode
- Ofen auf 180 °C Ober und Unterhitze vorheizen, Springform (ca. 20 cm) mit Backpapier auslegen oder gut einfetten.
- Alle Teigzutaten verkneten, bis sich der Teig gut formen lässt. Etwa ein Viertel beiseitelegen.
- Restlichen Teig fest auf Boden und Rand drücken und 8 Minuten vorbacken.
- In der Zwischenzeit Apfelwürfel mit Apfelmark und Zimt mischen. Den beiseitegelegten Teig mit 2 bis 3 EL Hafermehl zu Streuseln reiben. Optional noch mehr Süße dazu geben. (für mehr Crunch kannst du auch etwas Fett wie geschmolzenes Kokosöl dazugeben)
- Füllung auf den vorgebackenen Boden geben, Streusel darauf verteilen und 25 bis 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Komplett auskühlen lassen, am besten 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank.
Notizen
Meine Tipps für den perfekten Apfelkuchen
Den Teig richtig abstimmen Apfelmark kann je nach Marke unterschiedlich flüssig sein. Gib deshalb zunächst 180 Gramm zum Teig und ergänze nur bei Bedarf etwas mehr. Der Teig sollte sich gut formen und in die Springform drücken lassen.
Die Streusel grob lassen Reibe den Teig nicht zu fein. Größere Streusel sorgen für mehr Textur und sehen auf dem fertigen Kuchen besonders schön aus. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen Direkt nach dem Backen ist die Füllung noch weich. Beim Abkühlen wird sie fester und der Kuchen lässt sich besser schneiden.
Für mehr Aroma sorgen Eine Prise Vanille oder etwas frisch geriebene Zitronenschale passt wunderbar zu Äpfeln und Zimt.
Die Süße nach Geschmack anpassen Erythrit schmeckt etwas anders als Haushaltszucker. Wenn du den Kuchen weniger süß magst, kannst du die Menge reduzieren. Beachte dabei, dass Erythrit auch die Textur und das Backverhalten beeinflussen kann.

Häufige Fragen
Ist der Apfelkuchen vegan? Ja. Das Rezept kommt ohne Eier, Butter und andere tierische Zutaten aus. Apfelmark sorgt für Saftigkeit und hilft dabei, die Zutaten miteinander zu verbinden.
Ist der Apfelkuchen zuckerfrei? Der Kuchen ist ohne raffinierten Zucker und ohne zugesetzten Haushaltszucker. Als Süßungsmittel verwende ich Erythrit. Äpfel und Apfelmark enthalten allerdings auch schon von Natur aus Zucker. Deshalb ist „ohne raffinierten Zucker“ die genauere Bezeichnung.
Kann ich das Hafermehl selbst herstellen? Ja, das funktioniert ganz einfach und schnell. Gib Haferflocken in einen Mixer und mahle sie zu einem möglichst feinen Mehl. Du kannst die gleiche Gewichtsmenge verwenden.
Kann ich den Apfelkuchen glutenfrei backen? Ja, sofern du ein als glutenfrei gekennzeichnetes Hafermehl oder glutenfreie Haferflocken verwendest. Hafer kann bei der Verarbeitung mit glutenhaltigem Getreide in Kontakt kommen. Bei Zöliakie ist deshalb die entsprechende Kennzeichnung wichtig.
Wie bewahre ich den Apfelkuchen auf? Bewahre den vollständig ausgekühlten Kuchen gut abgedeckt im Kühlschrank auf. So bleibt er länger frisch. Am besten genießt du ihn innerhalb von etwa drei Tagen.
Kann ich den Apfelkuchen einfrieren? Ja. Schneide den vollständig ausgekühlten Kuchen in Stücke und friere sie portionsweise ein. Zum Auftauen kannst du die Stücke in den Kühlschrank stellen oder bei Raumtemperatur auftauen lassen. Die Streusel können danach etwas weicher sein.
Hast du den Apfelkuchen ausprobiert?
Wenn du den Apfelkuchen getestet hast, freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilst. Falls du ein Bild von deinem Kuchen auf Instagram teilst, dann markiere mich gerne @annelinawaller und verwende den Hashtag #annelinawaller.💛
Ich finde, gutes Essen muss nicht unbedingt kompliziert sein. Gerade beim Backen lassen sich klassische Rezepte mit wenigen Anpassungen abwechslungsreich gestalten. Hafermehl, Nüsse und frisches Obst bringen Geschmack und wertvolle Nährstoffe zusammen.
Zum Schluss wünsche ich dir ganz viel Freude beim Backen und Genießen!
Deine Annelina



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